01
Dez

Frauen leiden anders

Die Seele in der Krise
Erst seit den 1970er Jahren beganng man, sich mit geschlechtsspezifischen Fragen zu beschäftigen und die frauenspezifischen Faktoren in der Psychiatrie nicht mehr nur auf Menstruation, Wochenbett oder Menopause zu reduzieren. Frauen und Männer können bei ein und derselben Krankheit unterschiedliche Symptome entwickeln und auch viele Medikamente wirken anders. Auch bei seelischen Erkrankungen gibt es eindeutige Unterschiede zwischen Männern und Frauen wie zum Beispiel der Umgang mit Symptomen, die Art der Symptome, die Krankheitsverläufe und ganz besoners die Bereitschaft, Hilfesysteme in Anspruch zu nehmen. Da sind es zum Beispiel die Frauen die, wie häufig angenommen, häufiger an Depressionen leiden, sondern sie suchen sich eher Hilfe. Andererseits werden Frauen auch schneller als Männern Schlaf- und Beruhigungsmittel verschrieben - das sich daraus häufig entwickelnde Suchtproblem bleibt so oft lange unentdeckt. Zwar können Frauen sich unheimlich (über)-angepasst und harmonisierend verhalten, von Vorteil in einer Krise ist aber, dass sie ein größeres Gesundheitsbewusstsein und einen alglemein gesünderen Lebensstil haben als Männer.

Welche Einflussfaktoren die weibliche Rolle in der Krise mit sich bringen, was bei der Beurteilung zu beachten ist und was Sie selbst tun können erfahren Sie in diesem Vortrag.

Referent:
Jörg Hummes, Oberarzt

Anmeldung:
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Kontakt:
Cornelia Kahlert
Referentin für Marketing & Kommunikation

0215182339996

17.00 bis 18.00 Uhr

Online-Vortrag