Hintergrund & Historie

Auf dem Bild ist die Klinik Königsfeld der Jahrhundertwende abgebildet.

Aus der Chronik

Die Klinik Königshof ist eine Einrichtung der St. Augustinus-Kliniken gGmbH in Neuss.
Die damalige Niederlassung der Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern nach der Regel des heiligen Augustinus (Augustinerinnen) mit Sitz in Neuss gründete die Klinik. Seit 1853 hat sie den Status einer Körperschaft öffentlichen Rechts.
Hauptanliegen der Ordensgründerin Mutter Johanna Etienne war neben der Sorge um organisch Kranken die Versorgung und Betreuung von psychisch kranken Menschen.
Der Anfang hierzu wurde im St.-Josef-Krankenhaus in Neuss im Jahre 1858 gemacht. Die ständig wachsende Zahl an Ordensschwestern ermöglichte die Gründung weiterer Niederlassungen auch außerhalb von Neuss.
So kamen im Jahre 1888 erstmals Schwestern des Augustiner-Ordens nach Krefeld. Sie übernahmen in Krefeld-Fischeln ein Pflegehaus. Ihre Aufgaben lagen vor allem in der ambulanten Krankenpflege und in der Erziehung von Waisenkindern.
1888 erwarb die Ordensgenossenschaft das jetzige Gelände der Klinik Königshof mit darauf befindlichem Wohnhaus und angegliederten Fabrikräumen.
In den folgenden Jahren wurde das Gebäude für Krankenhauszwecke hergerichtet. Schon ab 1891 begannen die Schwestern mit der Betreuung von Kranken, während ab 1907 vornehmlich psychiatrisch Erkrankte versorgt und gepflegt wurden.

Anfangs stand die Versorgung dieser Kranken im öffentlichen Ansehen lange im Schatten der Sorge um somatisch Kranke. Dennoch bemühte sich die Klinikleitung im Laufe der Zeit erfolgreich um eine Änderung, besonders in Bezug auf apparative Ausstattung und Förderung durch öffentliche Mittel. So gelang das schwierige Unternehmen, mit den neuen Erkenntnissen Schritt zu halten.

Zur Beseitigung der räumlichen Enge wurden Mitte der achtziger Jahre eine Klinik für psychiatrische Intensivtherapie mit Platz für 30 Patienten, Labor- und Therapieräumen und einer Bettenzentrale errichtet. Auch in den Folgejahren wurde stetig modernisiert, teils mit Förderung durch Landesmittel.

1991 wurde eine Tagesklinik errichtet, die Anfang 1992 in Betrieb genommen wurde.
Die Sanierung des Altbaus wurde im Jahre 1992 fortgesetzt und Anfang 1994 abgeschlossen. Auch diese Maßnahme wurde anteilig mit Landesmitteln gefördert.
Mitte 1993 wurden ein Patienten-/Besucher-Café und im Herbst 1994 ein Mehrzweckgebäude in Betrieb genommen.

1998 ist ein gerontopsychiatrisches Pflegeheim übergeben worden. Und zu Beginn des Jahres 1999 wurden zwei Wohnheime für Menschen mit psychischer Behinderung fertig gestellt. Die Finanzierung dieser Baumaßnahme wurde mit anteiligen Mitteln der Aktion Sorgenkind, der Stiftung Wohlfahrtspflege und dem Landschaftsverband Rheinland bezuschusst.

Ein Ereignis sollte nicht unerwähnt bleiben: Die Klinik konnte im Jahre 1991 ihre 100-Jahr-Feier begehen. Sie wirkt also im Jahr 2011 seit 120 Jahren für kranke und hilfsbedürftige Menschen.

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